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Ein kurzer Blick auf iBonds

Bond-ETFs sind keine ganz einfache Materie. Leichter machen es einem die relativ neuen iBonds-Produkte.

Das sind Bond-ETFs mit fester Laufzeit, die sich recht gut dafür eignen, Geld anzusparen, das man zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft benötigt.

Ich hatte geplant, einen ausführlicheren Artikel dazu zu verfassen, aber das hat mir die Stiftung Warentest schon mal abgenommen.

Produktumfang

Die Anzahl der verfügbaren Produktvarianten ändert sich aber mit der Zeit. Das kann etwas verwirrend sein. So gibt es zum 1.12.23 gibt es laut Anbieter 15 Varianten. Man kombiniere:

  • Vier Laufzeiten (25-28)
  • jeweils in der Währung EUR und USD
  • jeweils thesaurierend und ausschüttend
  • Corporate Bonds oder Staatsanleihen (“Treasury”)

Das macht gemäß Kombinatorik eigentlich 32 Möglichkeiten, aber wie gesagt stehen aktuell 15 zur Verfügung. Vermutlich baut man das Universum nach und nach auf. Trotzdem eine reichhaltige Auswahl.

Man beachte im Übrigen, dass es ein paar Wochen dauert von der Auflage, bis zum Beispiel TradeRepublic sie auch anbietet.

Unterschiede zu klassischen Bonds und ETFs

Die zunächst vielleicht etwas gewöhnungsbedürftigen Punkte: Anders als klassische Bonds haben iBonds keinen definierten Nennwert, da es sich ja um Anleiheportfolien handelt. Dementsprechend kann man sich die aktuelle Rendite nicht aus dem Kurs und den Kupons herleiten, sondern man muss sich beim Anbieter oder auf Finanzseiten wie Ariva regelmäßig selbst informieren.

Ausschüttungen können, da es sich ja um ETFs handelt, je nach Variante auch reinvestiert werden. Feste Laufzeiten sind wiederum bei ETFs relativ ungewöhnlich.

Kaufen kann man sie zum Beispiel bei TradeRepublic zu den gleichen Konditionen wie andere ETFs. Auch Sparpläne sind möglich.


Keine Finanz- oder Anlageberatung. Der Autor kann dauerhaft oder zeitweise in erwähnte Produkte investiert sein bzw. besprochene Services selbst nutzen. Beachte bitte auch die Anmerkungen zu Wertpapieren im Impressum.